Aktuelles

„I had a dream“ – ich hatte einen Traum

… vom Paradies für Pferde. Jetzt wird er wahr …

13. Februar 2018

Und weil es grade so schön ist beim Pferde-Beobachten hier noch zwei Schnappschüsse von Paddy und Charly.

Charly: „Ja, guck nur. Ich bin der Größte.“

 

Paddy: „Kenn ich doch schon, den Trick. Langweilig.“

12. Februar 2018

„Na, wie hast Du den Winter bis jetzt überstanden?“ Eine Bekannte, selbst Offenstall-Betreiberin, fragte mich das letzte Woche Mittwoch bei einer Trainer-Fortbildung. Ja, der Winter. Für uns Pferde-Versorger ist das jedes Jahr eine Herausforderung mit festgefrorenen Pferdeäpfeln, schlecht anspringenden Maschinen, Bergen, die zu unüberwindlichen Hindernissen werden … Aber schaut man mal von seiner täglichen „Winter-Mühsal“ auf und beobachtet die Pferde, dann hat man bei solchen Bildern doch gleich wieder gute Laune, oder?

Zwei Quatschköppe im Schnee: …

… Nollaig (links) und sein Freund Tokaj.

 

11. Februar 2018

Winter, Winter und kein Ende in Sicht. Während die Bauarbeiten ruhen, weil der Boden gefroren ist, chillen die Pferde bei Null Grad.

Mein Lieblingsbild: alle meine Pferde … und wehe da sagt noch einer, das sehe aus wie eine Kuhherde.

10. Februar 2018

Nun sind auch die beiden neuen Heunetze da. Ich habe mich wieder für „die Guten“ entschieden von der Netzfabrik Weiß, die auch Sportnetze und hochseetaugliche Fischnetze herstellen.

Donnerwetter: Hennes, unser Bedenken-Träger traut sich als erster an das neue Heunetz.

Auf dem oben stehenden Foto sieht man auch ziemlich gut die Hangbefestigung. Wo vorher eine Matsch-„Wüste“ war, ist jetzt ein ordentlich angelegter, gut begehbarer Platz entstanden. Wir haben die Paddockplatten oben am Heunetz mit langen Erdnägeln befestigt und an diese Platten die anderen „angedockt“. So ist ein fester Verbund entstanden: gut zu begehen und leicht zu säubern. Die Arbeit und die Investition haben sich gelohnt.

Noch ein Wort zu Paddockplatten. Mit oder ohne Unterbau?

Mir wird oft die Frage gestellt, warum ich mich für die Ecoraster (Unterbau erforderlich) und nicht für Platten entschieden habe, die man direkt auf/in den Matsch legen kann.

Nach LKW-weiser Anfuhr von Schotter hier die letzten „Reserven“, die zur Unterfütterung und zum Niveauausgleich unter den Paddockplatten dienen.

Ich persönlich halte nicht viel von Paddockplatten ohne Unterbau. Zum einen sind sie teuer. Klar: die Verlegung ist einfacher – den Matsch abziehen, gerade schieben, Platten drauf, fertig. Zum anderen sind Platten ohne Unterbau zwangsläufig mit großer geschlossener Oberfläche konstruiert damit der Matsch bei Belastung nicht durchquillt. Das bedeutet aber, dass die Pferde auf einer großen, mit der Zeit – so die Erfahrungswerte von Bekannten, die diese Platten verbauten – immer rutschiger werdenden Oberfläche laufen müssen. Bei nassem Wetter quillt immer ein bisschen Matsch durch, verunreinigt die Lauffläche, muss abgeschoben werden, macht die Platten glatt. Außerdem glaube ich, dass Paddockplatten auf einem mit Schotter ordentlich befestigten Untergrund auch einfach besser liegen. Meine Erfahrung mit den Ecoraster-Platten: einmal verlegt, jahrelang Ruhe.

Aber zurück zum neuen Heunetz: Nachdem ein Pony den Anfang gemacht hat, trauen sich schließlich alle und getreu dem Motto „alles was neu ist, ist klasse“ gibt es gleich ein „Rudel-Frühstück“ am neuen Fressplatz, der in seiner Lage bewusst gewählt wurde: in Sichtweite des bereits seit Jahren hängenden Heunetzes aber einmal um die Ecke sodass ein Abdrängen nicht möglich ist und mit genügend Abstand zur angrenzenden Ruhefläche am Wäldchen.

Pony-Rudel-Futtern am neuen Heunetz.

 

26. Januar 2018

Geschafft im zweiten Anlauf. Drei Paletten Ecoraster-Paddockplatten stehen auf dem Hof … und müssen „nur“ noch zum anderen Ende des Trails transportiert werden.

Warten auf den Einbau: meine Paddockplatten.

 

24. Januar 2018

Sie sind da … meine Paddockplatten. Aber dieses Mal war es eine Anlieferung mit Hindernissen. Wie man auf dem Bild sieht, ist die Ladung „knapp auf Kante“ gepackt. Und es kam leider wie es zu befürchten war: die Palette klemmte unter der Laderampen-Tür. Rein ging, raus nicht, weil sich die Ladung in zwei nach innen zeigenden Bügeln verfing.

Uih, das wird knapp.

19. Januar 2018

Ich kannte bislang nur feuerspeiende Drachen – allerdings aus dem Märchen. Seit heute habe ich einen Dreck-speienden Drachen auf dem Trail:

die neue Kehrmaschine.

Dieses Maschinchen soll helfen, den Platz vor den Ställen sauber zu halten. Die Pferde schleppen ständig die Einstreu auf die Paddockplatten. Wenn diese feucht wird, ist es richtig schwer, sie wegzufegen und die Besenstiele sowie unsere Armgelenke knacken bedrohlich. Daher musste eine Maschine her. Wohlgemut dachte ich: die betreibe ich ohne den (zum Glück  mitbestellten) Auffangbehälter, weil ich ihn im gefüllten Zustand für zu schwer ansah. Also probierten wir die Maschine heute OHNE Behälter vor der Kehrwalze. Das Gerät legte richtig los und uns flog der Dreck nur so um die Ohren. Ich fühlte mich wirklich an einen fauchenden, speienden Drachen erinnert. Aber eines kann ich sagen: die Maschine schafft was weg! Die Paddockplatten bekommt man damit perfekt sauber.

Von wegen Drache! Käpt’n testet die Kehrmaschine.

Ebenfalls sehr interessiert: Tinker Nollaig.

18. Januar 2018

Au weia, (Sturmtief) Friederike! Musste das sein?!

Den Hänger hat es um 90 Grad verdreht.

Den Innenzaun auf der oberen Wiese hat es flach gelegt.

Beim Gang über den Trail fanden sich dann noch weitere Verwüstungen: ein Baum ist umgekippt und halb auf den Zaun gefallen; die Litze der unteren Weide war an mehreren Stellen zerrissen und flatterte lustig im Wind/Sturm. Aber alles in allem – toi, toi, toi – ist das Unwetter hier auf dem Trail glimpflich abgegangen, denn alle Pferde stehen noch auf ihren vier Füßen, zwar ganz ungewöhnlich drin im oberen Unterstand, aber weder panisch noch verletzt.

13. Januar 2018

Es ist mal wieder soweit: Bauarbeiten auf dem Trail – Teil 1. Der Platz unter dem Wäldchen hatte sich zu einem Matsch-Paradies entwickelt. Wo einst auf dem Schotterunterbau eine schöne Sandfläche war, haben die Ponys im Laufe von drei Jahren mit ihren waghalsigen Kletterpartien den Hang rauf und runter für „Land unter“ gesorgt.

Die Ausgangssituation: abgerutschte Erde, Matsch und in der Luft hängende, teils abgetretene Paddockplatten.

Bereits Mitte der Woche war der Matsch abgeschoben und der Schotter geliefert worden. Heute sollte der Schotter verteilt und abgerüttelt, die Zaunpfähle gesetzt und die Zaunbretter angebracht werden. Der Tag begann mit dem Einrüsten der Baustelle. Mein Lada, der „Gelände-Profi“ leistete unverzichtbare Dienste beim Transport von 4 Meter-Brettern, Kunststoff-Pfählen, Rüttelplatte, Erdbohrer und zig weiteren Gerätschaften, die man für Erdarbeiten so braucht.

Blick vom oberen Weg auf den Platz vor dem Wäldchen.

Es ging zügig vorwärts. Aber natürlich lief nicht alles glatt. Der nagelneue Benzin-Erdbohrer, ausgeliehen vom Toom-Baumarkt in Lemgo, funktionierte zwar prima, stieß aber beim Mergel-Untergrund an seine Grenzen. Wie eine Betonplatte war die Mergel-Schicht und es gab kein Durchkommen. Drei Löcher muss nun ein Trecker mit Hydraulik bohren. Dennoch blickten wir am Ende des Tages zwar mit kilometerlang hängenden Armen und „Rücken“ aber dennoch ausgesprochen zufrieden auf einen schon sehr viel großzügiger erscheinenden Platz.

Der Anti-Kletterpony-Zaun ist gebaut; die Hälfte des Schotters im oberen Bereich verteilt und abgerüttelt.

Nächste Woche werden der restliche Schotter und die Ecoraster-Paddockplatten geliefert und wir hoffen, dass das Wetter einigermaßen erträglich = endlich mal trocken bleibt.

7. Januar 2018

Es ist so schön zu sehen, wie die Pferde – pardon Ponys! – den Sandplatz am oberen Unterstand annehmen.

Lenny (vorne) und Käpt’n beim Sandbaden.

Der kleine Lenny hat es mit zähem Durchhaltevermögen endlich geschafft, von Käpt’n, dem Chef der Ponyband als Freund akzeptiert zu werden. Als Lenny neu auf den Trail kam, hat er sich sofort dem „Pony-Boss“ an die Fersen geheftet. 1000 Mal wurde er weggeschickt. 1001 Mal hat er sich wieder angeboten. Lennys Werben um die Gunst von Käpt’n hatte Erfolg. Heute sind die beiden richtig dick befreundet.

Spielen im Sand …

….. und ab geht es zusammen auf den Trail. Ein schönes Ponyleben!

 

Jack (links) und Whitemoon genießen den neuen Sandplatz.Die nächsten Wochen waren alle Pferde „tendenziell gelbstichig“. Sie hatten einen Riesen-Spaß im frischen Sand.

Gute Aussichten für allerbeste Freunde: Käpt’n und Hennes im oberen Stall.