To do

14. Juni 2014

Seit gestern ist die Herde auf neun Pferde angewachsen. Die nächste wichtige Anschaffung ist eine weitere heizbare Tränke außerhalb des Stallbereichs. Derzeit werden die neuen Herdenmitglieder noch sehr mühsam und zeitaufwändig aus Wasserbottichen getränkt.

4. Juli 2014

Im untergehenden Licht der Sonne zufrieden wandernde Pferde, ein Schnauben hier, ein leises Wiehern dort, eine Halbmondsichel, davor die hier zahlreich wohnenden Fledermäuse – DAS hatte ich gestern Abend beim „Probezelten“ auf der großen Weide im Paddocktrail – neugierig beäugt von allen Pferden. In diesem romantischen Moment der „Glückseligkeit“ dachte ich einmal nicht an:

Alltag54

PFERDEÄPFEL

Denn bei aller Romantik muss man es ganz deutlich sagen: grasende, Heu fressende Pferde produzieren jede Menge Pferdeäpfel. Die sind im Konzept des Paddocktrail der „Knackpunkt“. Während der übliche Stall, Paddockstall, Offenstall räumlich begrenzt ist, gibt es auf dem Paddocktrail lange Wege, die saubergehalten werden müssen – und zwar in Handarbeit, denn einfach mit dem Frontlader abschieden und aufladen, ist in diesem Haltungssystem mit seinen unterschiedlichen Untergründen und vor allem bei meinen räumlichen Gegebenheiten (bergrauf/bergrunter) nicht möglich. Wie wichtig Hygiene im Paddocktrail ist, zeigt die Tatsache, dass Jörg Weber im Buch „Paddock Trail“ diesem Thema ein ganzes Kapitel gewidmet hat. Er schreibt: Es versteht sich von selbst, dass peinliche Hygiene (= regelmäßiges Abmisten des Trails) eine Grundanforderung an diese Haltungsform ist. Seine Anlage wird – wie der Paddocktrail Alverdissen, samt Weiden – zweimal täglich komplett gemistet. Der Arbeitsaufwand derzeit bei 9 Pferden liegt hier bei knapp drei Stunden pro Tag. Aber die Plackerei ist auch für etwas gut. Dazu Hufschmied Jörg Weber: In den vergangenen Jahren erlebten wir keinen Fall von Strahlfäule.