Vierbeiner

Das sind die Vierbeiner im Paddocktrail Alverdissen

Stand 18.12.2017:  Im Paddocktrail Alverdissen sind Plätze frei.

 

DickmannPaddocktrail

Dickmann
Quarterhorse-Haflinger-Wallach
geboren am 23. April 1996
Stockmaß 1,52 m
Besitzerin: Sylvia Frevert

 

 

 

 

 

Sylvia über Dickmann: Dickmann kam als Jährling zu mir. Ich habe ihn selbst ausgebildet mit Hilfe der Penquitt-Trainerin Kristiane Langer. Damals lebten wir beide im Raum Herford. Zuvor war eine Ausbildung bei einem professionellen Westerntrainer gescheitert. Er gebärdete sich fürchterlich, brach mehrfach aus der Box aus, stieg, wenn er den Sattel nur sah. Ganz deutlich sagte er: Du oder keiner. Ohne Reitplatz, nur auf einem mit Flatterband abgesteckten Platz auf der Weide, machten wir mit großem Herzklopfen  meinerseits unsere ersten gemeinsamen Schritte. Das schweißt zusammen. Dickmann geht als Freizeitpferd sicher im Gelände, sowohl alleine als auch in der Gruppe. Er ist ein sehr soziales und freundliches Pferd, ausgesprochen verträglich und eher der gemütliche Typ. Als „großer Chef“ zählt er täglich die Häupter. Menschen gegenüber ist Dickmann ein echter Gentleman. Als Arthrose-Pferd wird ihm die tägliche Bewegung auf dem Trail gut tun.

 

FinPaddocktrail

Fingall
Tinker-Wallach
geboren am 17. Juni 2009
Stockmaß 1,45 m
Besitzerin: Sylvia Frevert

 

 

 

 

 

Sylvia über Fin: Fin kam im Alter von zwei Jahren zu mir. Geboren ist er bei Gabriele Krügel, aufgewachsen bei Sonja Schäfferling, wo er das Pferde-ABC lernte. Als ich ihn dort sah, habe ich mich gleich verliebt. Er ist der Typ „Babyface“. 2012 wurde er zunächst eingefahren, 2013 angeritten. Eine Lahmheit, sichtbar als leichte Taktunreinheit wechselnd hinten links und rechts, deren Ursache bislang nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte,  bedingte eine Auszeit in seiner Ausbildung. Ab Sommer 2014 geht es weiter. Fin ist ein freundliches, verspieltes Pferd: neugierig, altersbedingt manchmal übermütig und immer schrecklich verfressen. Er spielt leidenschaftlich gern mit Ponywallach Sanso. Bei diesem jungen Pferd erhoffe ich mir durch die Bewegung auf dem Trail eine Verbesserung von Muskulatur, Bindegewebe und Koordination.

 

SansoPaddocktrail

Sanso
Shetlandpony-Wallach
geboren ca. 1993
Stockmaß 90 cm
Besitzerin: Sylvia Frevert

 

 

 

 

 

Sylvia über Sanso: Sanso kam sechsjährig zu mir. Ein absoluter Glücksgriff. Ich sah ihn auf dem Hobbymarkt in Kaunitz/Westf. auf der Suche nach einem „Nur-Beistell-Pony“. Der holländische Verkäufer versicherte mir, er sei geritten und gefahren. Ich habe es ihm nicht geglaubt. Aber es war so. Sanso folgte mir vom ersten Tag an wie ein Hund. Eine Episode von vielen: Ich musste vor der Rückfahrt vom Hobbymarkt noch ein Brot in einem Bäckerladen kaufen und drückte den Führstrick meiner Begleitung in die Hand. Sanso hat es wohl nicht bemerkt und ging mit mir die Treppen hoch, über einen Gitterrost und halb durch die Automatik-Tür – bis der Strick zu Ende war. So ist Sanso noch heute: unerschrocken und immer 100 Prozent zuverlässig. Er ist ein- und zweispännig gefahren – ein absolut sicheres Pony, nett, mit kleinen Trippelschritten wie eine Nähmaschine. Auch er ist Huferehe gefährdet. Sanso ist in der Herde selbstbewusst, dennoch immer freundlich. Als „kleiner Chef“ ist er stets an der Seite vom „großen Chef“ Dickmann zu finden, seinem besten Freund. Trotz seines Alters ist Sanso für „Jungs-Spiele“ mit Steigen und Toben immer noch zu begeistern.

 

VierbeinerPaddyPaddy (unser PaddocktrailPony)
Shetlandpony-Wallach
geb. 2. Halbjahr 2010
Stockmaß 87 cm
Besitzerin: Sylvia Frevert – unterstützt von der Stallgemeinschaft im Paddocktrail, Freunden und Gönnern
Das Paddy-Konto für freundliche Spenden – Paddy sagt DANKE!
IBAN: DE 3748 2914 9052 0095 7602
BIC: GENODEM1BSU
Volksbank Bad Salzuflen eG

 

 

 

 

Sylvia über Paddy:  Es war mein Wunsch, den letzten freien Platz im Paddocktrail Alverdissen einer „ganz armen Socke“ zu geben. Ich wusste genau: diese Pferdeseele wird mich finden – und nicht andersrum. So kam es, dass Paddy am 29.10. bei uns einzog. Einige Tage zuvor hatte mir meine Freundin Marion – aktiv im Tierschutz –  eine Email geschrieben: vom Veterinäramt Bielefeld waren acht Ponys beschlagnahmt worden, die in einen Doppelpferde-Anhänger gepfercht auf einer üblen Reise von Holland nach Rumänien in eine ungewisse Zukunft unterwegs waren. Paddy war eines von ihnen. Der kleine Wallach war anfangs menschenscheu, völlig unerfahren in allen Dingen, kannte nicht einmal das Fohlen-ABC, hatte vernachlässigte Hufe – aber ganz große aufgeweckte Augen und ein absolut ruhiges, cooles Wesen. Er ist ein kleiner Kämpfer. Herzlich willkommen im schönen Pferdeleben!

 

VierbeinerCinderella

Foto: Christin Friedrich

Cinderella
Pony/Kleinpferd – Welsh-Shetland-Isländer-Mix? (wir wissen es nicht)
geb. 2006
Stockmaß 120 cm
Besitzerin: Sonja Hölscher

 

 

 

 

 

 

Sonja über Cinderella: Meine Cinderella habe ich erst seit einem Jahr (2014). Ich habe bis zu dem Zeitpunkt noch nie etwas mit Pferden zu tun gehabt und stand diesen großen Tieren auch eher etwas skeptisch bis ängstlich gegenüber. Über ihre ersten 7 Lebensjahre konnte ich leider nichts in Erfahrung bringen, so dass unser erstes gemeinsames Jahr mit vorsichtigem Herantasten ins Land zog – wie ist ihr Charakter, was hat sie für ein Temperament, was liegt ihr, was liegt ihr nicht. Es wurde sichtbar, dass ihre Erfahrungen mit Menschen wohl nicht die besten waren und auch an ihre Artgenossen musste sie sich erst langsam gewöhnen. Boxenhaltung ist absolut nichts für sie, ihr Bewegungsdrang ist einfach zu groß. Nach kurzer Zeit stellte sich dann noch heraus, dass sie unter Sommerekzem leidet und auch sonst das ein oder andere Zipperlein in sich trägt. Aber sie hat sich gut gemacht! Und das ist ganz klar auch ein riesengroßer Verdienst der Stallbesitzer und damit der Menschen, wo Cinderella ihr letztes Jahr verbringen durfte. Jetzt ist sie auf dem Trail und macht ihre nächsten Schritte … wir freuen uns, sie dabei begleiten zu können.


VierbeinerHennes01Hennes
Shetlandpony-Wallach
geb. 2004
Stockmaß: ca. 1 m
Besitzerin: Christine Corbach

 

 

 

 

 

Sylvia über Hennes: Hennes hat auf dem Paddocktrail ein Zuhause gefunden, weil Christine, die in einem Ortsteil von Barntrup lebt, bei mir anfragte, ob ich nicht zwei Ponys übernehmen könne. Sie suchte ein gutes Zuhause und der Paddocktrail, an dem sie stets vorbeifuhr, gefiel ihr so gut. Sie selbst hatte nach einem Unfall mit ihrem größeren Pony die Pferdehaltung aufgegeben. So kam Hennes, zusammen mit seinem Pony-Kumpel Käpt’n am 7. März 2016 zu mir und steht hier bei freier Kost und Logis. Die Perspektive war nämlich, dass die beiden Ponys ein Fahrschulgespann für einen Fahrverein werden sollen. Hennes sollte angeblich bereits gefahren sein. Sehr schnell stellte sich jedoch heraus, dass Hennes, der von einem Kirmes-Ponyreitbahn-Betreiber zu der Vor-Vorbesitzerin und dann zu Christine kam, ein großes Problem mit allem hat, was sich hinter ihm bewegt und Geräusche macht. Ganz schlimm ist es auf der rechten Hand. Da startet Hennes gleich durch. Auch soll er ein Problem mit den Zähnen haben, was die Tierärztin hier aber nicht bestätigen konnte. Fakt ist jedoch, dass Hennes Angst bekommt, wenn es „vorne eng“ wird. Mit sehr viel Geduld, einem Kappzaum statt eines Gebisses und Ruhe, Ruhe, Ruhe wird aus dem sensiblen „Seelchen-Pony“, das sich anfangs nicht einmal aufhalftern ließ, ohne zu flüchten, so langsam ein ETWAS ruhigeres Pony. Ob er jemals vor der Kutsche gehen wird, ist (Stand Juni 2016) noch nicht raus. Aber wir arbeiten dran. Was auf jeden Fall klar ist: alle lieben Hennes, Hennes liebt Cinderella und er wird auf jeden Fall hier bleiben.

VierbeinerKäptnKäpt’n
Shetlandpony-Wallach
geb. 2010
Stockmaß: ca. 1 m
Besitzerin: Sylvia Frevert

 

 

 

 

 

Sylvia über Käpt’n: Dieser kleine, flotte Shetty-Wallach entspricht eigentlich – sorry, Käpt’n – so gar nicht meinem „Beuteschema“. Ich liebe die dicken Thelwell-Kugelponys. Aber er kam halt mit Hennes im Doppelpack und es zeigte sich mal wieder das, was ich schon oft erlebt habe: das Schicksal hat’s gerichtet. Käpt’n ist ein echter Glücksgriff. Von Anfang an hat er beim Einfahren mitgemacht, war in Rekordzeit vor der Kutsche und geht heute ein- und zweispännig. Käpt’n ist ein Sport-Typ: wach, intelligent, hochbeinig – jedenfalls für Shetty-Verhältnisse – und unglaublich flott. Er hat einen traumhaft, raumgreifenden Schritt und einen fleißigen Trab. Derzeit (Stand Juni 2016) arbeiten wir an seiner Geländesicherheit vor der Kutsche und bereits an Stellung und Biegung. Hut ab, kleiner Mann, Du hast die Grundschule eines Fahrponys quasi überflogen und gleich die höheren Klassen angestrebt. Wir tun alles, damit Du, kleiner Fleißling, Dich weiter so gut entwickelst!

In Kürze folgen: Jack, Nollaig & Whitemoon – gebt mir Zeit, Text und Fotos zu erstellen.

VierbeinerPlatzhalterWeb

 Die Regenbogenbrücke

Es gibt eine Brücke, die den Himmel und die Erde verbindet.
Weil sie so viele Farben hat, nennt man sie die Regenbogenbrücke.
Auf der jenseitigen Seite der Brücke liegt ein wunderschönes Land
mit blühenden Wiesen, mit saftigem grünen Gras und traumhaften Wäldern.

Wenn ein geliebtes Tier die Erde für immer verlassen muss,
gelangt es zu diesem wundervollen Ort.
Dort gibt es immer reichlich zu fressen und zu trinken,
und das Wetter ist immer so schön und warm wie im Frühling.
Die alten Tiere werden dort wieder jung und die kranken Tiere wieder gesund.
Den ganzen Tag toben sie vergnügt zusammen herum.
Nur eines fehlt ihnen zu ihrem vollkommenen Glück:

Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag miteinander,
bis eines Tages eines von ihnen plötzlich innehält und gespannt aufsieht.
Seine Nase nimmt Witterung auf, seine Ohren stellen sich auf,
und die Augen werden ganz groß.
Es tritt aus der Gruppe heraus und rennt dann los über das grüne Gras.

Es wird schneller und schneller, denn es hat Dich gesehen!

Und wenn Du und Dein geliebtes Tier sich treffen,
gibt es eine Wiedersehensfreude, die nicht enden will.
Du nimmst es in Deine Arme und hältst es fest umschlungen.
Dein Gesicht wird wieder und wieder von ihm geküsst,
deine Hände streicheln über sein schönes weiches Fell,
und Du siehst endlich wieder in die Augen Deines geliebten Freundes,
der so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber niemals aus Deinem Herzen.

Dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogenbrücke
und werdet von nun an niemals mehr getrennt sein…

(Autor des Originals Paul C. Dahm, Übersetzung von Carmen Stäbler)

IMG_8202kleinSchecki
Shetlandpony-Stute
geboren im Juni 1997
eingeschläfert am 10. Dezember 2015 um 15.30 Uhr in der Tierärztlichen Hochschule Hannover
Stockmaß 93 cm

 

 

 

 

 

Sylvia über Schecki: Schecki kam im Alter von drei Jahren zu mir. Sie ist ein- und zweispännig gefahren. Schecki ist ein Hufrehe-Pony mit Hufbein-Rotation. Sie geht nur mit Maulkorb auf die Weide. In der Herde ist sie zurückhaltend, eher ruhig und schnell „auf der Flucht“, wenn es ihr zuviel wird. Eine sensible Seele und typisch Stute. Wenn es regnet, ist sie die Erste „unter Dach und Fach“. Menschen gegenüber ist sie sehr anhänglich und lieb. Zirkuslektionen sind ihre Spezialität. Ich bin gespannt, wie sie den Trail annimmt – vor allem die Stellen, die mit grobem Schotter die Hufstruktur verbessern sollen, aber für ein fühliges Pferd anfangs sicherlich eine Herausforderung darstellen. Der „Plan B“ ist eine „behütete“ Fütterung im bereits jetzt für die großen Pferde nicht zugänglichen „Zwergen-Land“.
Nach einem sehr guten Jahr auf dem Trail, in dem Schecki aufblühte und von ihrer Hufrehe nichts mehr zu spüren war, musste ich sie ganz, ganz schweren Herzens am 10. Dezember 2015 gehen lassen. (s. Eintrag v. 10. Dezember 2015)